Gothic Haarteile - Szenemode für jeden

Das Haarteil ist in seiner Geschichte untrennbar mit der der Perücke verbunden.
Schon seit der Zeit der Ägypter täuschen Menschen mit diesen falschen Haaren ein Aussehen vor. Damals waren schwarze, feste Haare sehr beliebt. Im antiken Rom wurde diese Technik weiter entwickelt und auch andere Farben, wie zum Beispiel braun, eingeführt. Im sich entwickelnden Europa trug der Adel weiße, stark gepuderte Perücken aus sehr feinem, gebleichtem Haar, dass zu extrem hohen Frisuren aufgetürmt wurde.
Auch heute noch werden diese "Mogelpackungen" verwendet. Die Verarbeitungsweise hat sich dabei in den letzten hundert Jahren nicht sonderlich verändert. Vornehmlich werden aus ärmeren Ländern stammende Haare verwendet, oder synthetische.
Das Haarteil ist im Unterschied zur Perücke kein umschließendes Gesamtwerk, sondern umfasst nur einzelne Strähnen oder einen ganzen "Pferdeschwanz". Es wird nur mit Klammern an den einzelnen Partien befestigt und ist so schnell anzubringen oder zu entfernen.
Im Unterschied zu den "normalen" Haarteilen sind die Gothic Haarteile in ihrer Form und Farbe auffällig. Der Szene entsprechend sind die oft unnatürlich grell gefärbt oder enthalten grelle Strähnen. Sie sind meist sehr lang und glatt gestaltet. Als Grundton ist schwarz am häufigsten vertreten.
Bunte Strähnen sind bei den meisten Friseuren gegen einen geringen Preis zu erhalten. Komplette Haarteile allerdings sind oft nur über Onlineshops, die Sortiment der Szene führen, bestellbar. Dabei schwankt der Preis je nach Umfang der Haare und nach Aufwand der Herstellung.